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Nepal in Fakten

Im April und Mai 2015 gab es in Nepal zwei starke Erdbeben der Stärke 7,8 und 7,2. Die Epizentren lagen nahe der Hauptstadt Kathmandu. Die Beben gelten mit 8.800 Toten und rund 22.300 Verletzten als tödlichste Katastrophe, die Nepal jemals getroffen hat. Die Anteilnahme sowie die Spendenbereitschaft weltweit waren enorm hoch. Technische und finanzielle Unterstützung wurde von vielen Staaten zugesichert.

Doch auch über ein halbes Jahr nach den Beben müssen viele Menschen noch immer in provisorischen Behausungen leben. Die vom Staat versprochene finanzielle Unterstützung steckt in der Bürokratie des Landes fest und so hat sich die Situation für die meisten Bewohner kaum verbessert. Die internationale Unterstützung wirkt sich meist nur auf die Metropolregion Kathmandus aus.

Der Bedarf an Architektur vor Ort ist sehr hoch. Es mangelt an Schulen, Gemeindezentren oder auch Ärztehäusern. Selbst das Grundbedürfnis nach einem Dach über dem Kopf kann nicht für jeden gewährleistet werden.

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