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Projekt

Was wollen wir machen?

Nepal leidet nach wie vor unter den Auswirkungen der starken Erdbeben von 2015. Über erste Kontakte hat sich Nepal deshalb als der “place to support” herausgestellt. Auch wenn bereits viele internationale Hilfsmaßnahmen gestartet wurden, wird weiterhin jede Unterstützung gebraucht.

Gerade abgelegene Gebiete außerhalb Kathmandus werden meist von den großen Strömen der Hilfsgüter und Helfenden übergangen.

Kinder auf Weg

Gemeinsam mit Ihrer Unterstützung möchten wir die schwierige Situation der Menschen vor Ort verbessern. Unser Vorhaben soll sich dabei auf eine der vielen betroffenen Schulen fokussieren. Wir möchten neue Räumlichkeiten planen und später gemeinsam mit den Menschen vor Ort in die Realität umsetzen. Dafür wollen wir die notwendigen Spenden akquirieren und sind auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen.

Im März waren wir vier Wochen in Nepal, um eine Grundlage für unser weiteres Vorhaben zu schaffen. Dabei hat uns Mukesh, ein Freund aus Kathmandu, unterstützt. Er hat guten Kontakt zu abgelegen Dörfern und unterstützt dort die Schüler mit Schulmaterialien. Wir haben zusammen potentielle Standorte besichtigt, uns mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht und uns einen Überblick über die verfügbaren Baumaterialien verschafft. Mit diesen gesammelten Informationen und ersten Entwürfen analysieren wir die Rahmenbedingungen des Projekts und erstellen ein detailliertes Konzept. Anschließend können wir mit der konkreten Planung und Ausarbeitung des Entwurfes beginnen.
Das Projekt soll sich mit Hilfe von Sponsoren finanzieren. Ergänzend dazu wollen wir über eine Crowdfunding Aktion Spenden sammeln. Hier bietet sich die Möglichkeit der kleinen und großen Unterstützung.

Urleni Lower Primary School

Nach dem Abwägen aller gesammelter Informationen haben wir uns dazu entschlossen, die Urleni Lower Primary School in Sindhupalchowk zu unterstützen.
Das Dorf befindet sich auf dem Gipfel einer der Berge am südlichen Rand des Himalaja. Der Ort liegt sehr abgeschieden und die Schule ist nur schwer zu erreichen, da keine Zufahrtsstraßen existieren.

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Aus diesem Grund hat die Schule bisher leider kaum Unterstützung von außen erfahren, wodurch unser Wunsch hier zu helfen noch bestärkt wird. Die Urleni Primary School unterrichtet momentan 52 Schüler, die auf die Klassenstufen eins bis drei aufgeteilt sind. Geleitet wird die Schule von Yag Bahadur Aryal, der am Hang des Berges wohnt und jeden Tag einen anderthalbstündigen Weg bis zu seinem Arbeitsplatz zurücklegt. Zusammen mit seinen drei KollegInnen unterrichtet er nicht nur die Kinder, sondern verköstigt sie darüberhinaus auch über die Mittagszeit. Die Schule bestand einstig aus zwei Gebäuden in denen jeweils zwei bis vier Klassenräume untergebracht waren. Durch das Erdbeben wurde eines der beiden Gebäude komplett zerstört. Der erhaltene Bau droht bei einem weiteren Beben ebenfalls einzustürzen. Auch die sanitären Anlagen sind nur notdürftig hergerichtet. Um das zerstörte Gebäude vorübergehend zu ersetzen, wurde ein Bau aus Wellblech und Holz von den Dorfbewohnern errichtet, der drei Klassenräume bereitstellt. Die dafür verwendeten Materialien sind Überreste des eingestürzten Gebäudes.

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Urleni Grundriss umgedreht

Die Schule plant mehr Kinder aufzunehmen, da sie der Nachfrage des Dorfes momentan nicht gerecht werden kann. Deshalb werden mit einem Neubau vier bis sechs Klassenräume benötigt. Bei dem Wiederaufbau der Schule ist es dringend notwendig, auf Materialien aus der Umgebung zurückzugreifen, da sämtliches Material unter großem Kraftaufwand zu Fuß den Berg hoch transportiert werden muss. Der lokale Bruchstein kann hierbei als Mauerwerk sowie das Holz aus dem benachbarten Wald als Dachkonstruktion benutzt werden. 

Nachdem wir uns für eine Schule und somit einen Standort entschieden haben, können wir nun konkret werden und mit den tatsächlichen Vorbereitungen für das Projekt beginnen.

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Lage der Schule